Dr. Angela Merkel auf der IHM in München. Kurzfristig konnten wir hier unser neues Equipment testen und haben ein Livestreaming „aus dem Rucksack“ getestet. Unsere Learnings im Blog.
Vorab: Das Ergebnis ist noch nicht zufriedenstellend. Hintergrund: Nachdem unser System diesmal komplett auf WIFI-Übertragung basierte, war die Messe mit ca. 100 gleichzeitig aktiven WLAN Hotspots nicht die ideale Plattform für eine WIFI-Übertragung. Bilder hakten, blieben stehen oder froren ein. Im Nachhinein wäre ein Einsatz von Technik – kabelgebunden – sinnvoller gewesen und hätte zu besseren Ergebnissen geführt. Auch hatten wir nicht mit der Überprüfung der Polizei auf der Veranstaltungsfläche kalkuliert, was unsere Vorbereitungszeit verkürzte. 😉
Unsere Learnings:
- Kabel ist besser als WIFI
Wenn möglich sollten Kabelverbindungen verwendet werden. - WIFI ist möglich, allerdings nicht, wenn zu viele vernetzte Geräte in der Umgebung sind
Wifi benötigt eine länger Testzeit und einen Test unter Realbedingungen. - Vorbereitung und Locationcheck sind unverzichtbar
Vorher prüfen: Mobilfunkverbindung, Anzahl der WIFI und Mobilfunknutzer. - Viele Köche…
Insgesamt waren über 100 Journalisten und ca. 40 Kameraleute oder Fotografen vor Ort. Das führte zu einem „Ringen“ um die schönsten Bilder.
Wie geht es besser?
- Livestreamshow im Nischenbereich
Sprechen wir die Zielgruppe mit spezifischen Inhalten an: Gesprächsrunden, geführte Messebesuche, individuelle Streams und Interaktion mit dem Nutzer - Moderatorin / Moderator führt durch die Sendung
Die Zuschauer mögen es, wenn ein Moderator sie durch ein Sendung führt. Das gibt dem Livestream Halt. - Gezielte Vorbereitung
Locationcheck, Technik und vor allem Netzwerk / WIFI-Checks sind unabdingbar.
Was hat gut funktioniert?
- Alle Kameras, Router, Regie und Geräte ohne Stromverbindung
Wir konnten durch den Einsatz von modernster Batterietechnik sowohl Router, als auch alle Kameras, Tontechnik und Regie komplett ohne Stromanschluss betreiben. - Livestreaming aus dem Rucksack
Die Technik passt in einen Rucksack pro Kameramann. Sprich: Vier Rucksäcke für 2x Kamera, 1x Regie, 1x Moderator und eine fest installierte Kamera.
Fazit: Wer wagt gewinnt! … und wenn es der Gewinn an Erfahrung ist. Wir bleiben dran und werden in kürze mit weiteren „Livestreaming aus dem Rucksack“ – Inhalten aufwarten. Also dranbleiben, einschalten, Hut richten und weiter geht’s! 🙂
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Bild:
Pressefoto der Vorsitzenden Bundeskanzlerin Angela Merkel
© Foto: CDU/Laurence Chaperon
